Und so gratulierte Tollität persönlich den stolzen Eltern zu ihrem gesunden Baby. Sie kommen eigentlich aus Berlin, leben in Langerwehe und haben nach eigenem Bekunden mit dem rheinischen Karneval nur wenig zu tun. „Aber mein Chef will unbedingt die Fotos mit dem Prinzen sehen“, outet die junge Mutter einen Karnevalisten in ihrem nächsten Umfeld.
Zur Begrüßung des neuen Erdenbürgers hatte Tollität als Fan von Alemannia Aachen dann eine schwarz-gelben Strampler mitgebracht. Den kleinen Tom interessierte jedoch weder Prinz, noch Hofstaat, noch die versammelte Presse – er gähnte einmal herzlich und schlief dann friedlich weiter. Auch die Hebamme, die Tom auf die Welt geholfen hat, kam zu dem Treffen hinzu.
Ob der kleine Tom als 111. Baby später ein echter „Fastelovvend-Jeck“ wird, bleibt abzuwarten. Dass er als Baby Besuch von einem waschechten Karnevalsprinzen erhalten hat, wird Tom wohl dennoch ein Leben lang begleiten. Bis zum 18. Februar ist ein Link auf den Beitrag der WDR-Lokalzeit vom 11. Februar über den Prinzenbesuch aktiv:
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/02/11/lokalzeit_aachen.xml